Pokhara, 02.05.2015

Die Helikopter fliegen Verletzte aus der Ghorka Region ( ca. 150 Km östlich von Pokhara – ca. 4-6 Autostunden) aus, um sie in die Krankenhäuser und Stationen nach Pokhara zu bringen. Es sind keine Lebensmittel und Zeltplanen mehr vorhanden, sodass die Helikopter leer zurückfliegen um die nächsten Menschen nach Pokhara zu bringen.

Sie fliegen in die abgelegenen Regionen wo es offensichtlich an Nahrung und vor allem an Notunterkünften fehlt.
Wir haben entschieden die vorhandenen Lebensmittel und zusätzlich 80 Zeltplanen den Helikoptern mitzugeben. Auch wenn wir nicht wissen bei wem die wertvolle Hilfe landen wird, sind wir sicher das es im Moment der beste Weg ist.
Die 1500 KG Lebensmittel und die 80 Zeltplanen kosteten knapp 2’500 US$. Eine wichtige und lohnende Investition um den Menschen in ihrer Not spontan zu helfen.
Wir werden unser Lager wieder aufstocken um auf weitere Ereignisse vorbereitet zu sein.
Man hört immer wieder von Erdrutschen. Die Erde, die Befestigungen der Strassen und Reisterrassen sind durch das Beben gelockert. Der zur Zeit anhaltende kräftige Regen besorgt den Rest. Strassen, Wege und Felder werden einfach weggespült

Es wurden nicht sehr viele Menschen schwer verletzt, jedoch scheint es, dass sehr viele Tiere ums Leben kamen. Die Bauern sind von den Büffeln und Ziegen in vielerlei Hinsicht abhängig. Sie geben Milch, Fleisch und helfen die Felder zu pflügen.
Nun sind die Häuser zerstört, die Felder werden weggeschwemmt und viele Tiere sind tot. Wir müssen so schnell wie möglich etwas tun bevor es noch schlimmer kommt. Der Monsun kommt bald und danach steht der Winter an.

Die Menschen brauchen jede Hilfe. Wir müssen es schaffen! Danke für ihre konkrete Hilfe.

Matthias Geisel